Preskoči na vsebino


VORSTELLUNG DER PFARRE ST. LUCIA IN MOST NA SOČI

ALLEN  BESUCHERN  DER  ST. LUCIA  WÜNSCHEN  WIR  EINEN  SCHÖNEN  GRUSS

Geschichte  des  Ortes  und  der  Kirche

Der Ort liegt am Zusammenfluss von Idrijca und Soča und am Stausee des Kraftwerkes Doblar. Den meisten Leuten ist  dieser Ort bekannt als Most na Soči (Brücke an der Soča), aber erst seit 1952. Vorher hatte dieser Ort den Namen  SANTA  LUCIA  und zwar nach der Schutzheiligen St.Lucia, der die Pfarrkirche eingeweiht wurde. Da aber denjenigen, die die Geschichte erst nach dem Jahre 1945 zu schreiben begannen der Name St.Lucia nicht gefiel, da das ein Name einer christlichen Martyrin aus dem 3.Jh. sei, hat man diesen Namen verändert in Most na Soči, und so blieb es bis heutzutage.

Reiche arheologische Funde reihen St.Lucia unter die wichtigsten urgeschichtlichen Siedlung in Slowenien ein. In der älteren Eisenzeit zwischen 8. Und 4. Jh. vor Christus entstand da eine Siedlung, die nach den Ausgrabungen ziemlich groß war. Die  Reste der ehemaligen Kulturen sammelte im 19. Jh. Pfarrer Tomaž Rutar. Er schrieb darüber und sorgte auch um ihre Aufbewarung. Die Grabstätten wurden systematisch erforscht am Ende des 19.Jh. So wurden bis heutzutage ungefähr 7ooo Grabstätten kontrolliert ausgegraben. Während der Forschungen des Museums in  Nova Gorica wurden unter der Leitung von Drago Svoljšak beinahe 40 Wohnhäuser und Werkstätten am rechten Ufer von Idrijca entdeckt. Unter diesen kann man sich heute die Fundamente eines späteisenzeitlichen Hauses ( 5.Jh.vor Chr. ) im ortlichen archeologischen Museum in der neuen Schule ansehen .Reste eines romzeitlichen Hauses ( 3.Jh.nach Chr. ) sind in der neuen  Wohnsiedlung zu sehen.

Die erste Kirche vom Hl. Maurus ist im päpstlichen Erlass im Jahre 1192 erwähnt. Sie ist jetzt Friedhofskirche. Wegen des Zunehmens von Bewohnern folgte der Wunsch, die Geistlichkeit in diesem Ort selbstständig zu machen. Zu jener Zeit gehörte sie nämlich zur Urpfarre Volče. Um eine neue Kirche in Most na Soči zu  bauen, wurde im Jahre 1584 dem Kapitel in Čedad ein Bittgesuch übergeben.Die Genehmigung wurde bald erteilt ( entsprechende Urkunde befindet sich im Pfarrhaus ) und nach 6 Jahren hatten die Einhemischen Gottesdienst in eigener Kirche. Eingeweiht wurde sie der St.Lucia, wahrscheinlich im Jahre 1612 ( mit dieser Jahreszeit gibt es einen Gedenkstein an der  Stirnseite ). Während des 1. Weltkrieges wurden  im September 1915 das ganze Innere und ein Teil der Decke zerstört.

Nach dem Krieg wurden zuerst der Altar, der Chor, die Bänke und die Orgel erneut. Im Jahre 1927 begann mit der Erneurungsplanung der sehr bekannte akademische Kunstmaler Tone Kralj. Zuerst malte er den Hl. Valentinus ( rechter Altar ), im Jahre 1928 folgte das Gemälde von Gottesmutter ( linker Altar ) im Jahre 1929 verfertigte er das Gemälde der Hl. Lucia im Hauptaltar.

Nach 10 Jahren entschloss er sich für generelle Erneuerung von Bemalungen. Im Herbst 1939 malte er die Verherrlichung der Hl. Lucia umgeben mit vielen Engeln an der Decke des Presbyteriums. Über den Säulen und Gewölbebogen im Kirchenschiff malte er 12 Apostel, Evangelisten und heilige Brüder Ciril und Metod.

Die damalige italienische Macht störten die slowenischen Farben der Trikolore bei den Engeln, und der Maler war in Gefahr, dass man ihn vertreiben wird. Deshalb hat er sich entschlossen in Venedig Architektur zu studieren und dort setzte er mit der Malarei fort. Im Jahre 1940 entstanden 8 Bilder aus dem Leben und Marter der Hl. Lucia. ( Derzeit befinden sie sich im Presbyterium) und dann noch 14 Kreuzwegsstationen. Auch  die Statuen entstanden nach  seinen Planen. Oberhalb des Beichtstuhles befindet sich der gute Hirt und rechts da sieht man den Barmherzigen Vater. Im Kirchenschiff an der linken Seite steht noch die Statue der Hl. Anna mit Maria, rechts aber Jesussherz.

Nach  dem 2. Weltkrieg war aber notwendig eine völlige Bearbeitung. Noch vor seinem Tod machte er den Entwurf für den  neuen Altar aus dem Kommunionstisch, für den Ambon und auch für den Untersatz  der Osternkerze mit der Auferstehung Christi. Nach  seiner Idee wurden auch die Sitzbänke und Luster ausgefertigt.

Nach dem Tod des großen Künstlers war es nötig die Bilder zu erneuern. Diese Erneuerungsaufgabe übernahm im Jahre 1975 Restaurator Tomaž Kvas aus Ljubljana. Auch die Erneuerung des Innenraumes in helleren Farben war seine Arbeit.

Um eine bessere Besichtigung zu ermöglichen, sollten alle Lichter angezündet sein. Sie können im Pfarrhaus oder in der Mesnerei ( Haus Nr. 14 und 15 in der Nähe der Kirche ) um die Hilfe bitten.